Nachrichten München - Lokale Nachrichten - 22.11.2011
Tierpark Hellabrunn: Schimpanse Toni feierte heute seinen 50 Geburtstag

Kaum zu glauben: Schimpanse Toni feiert heute seinen 50. Geburtstag und ist somit halb so alt wie der Tierpark Hellabrunn. Ein doppelter Grund zur Freude also! Revierleiter Markus Klostermeier überraschte ihn mit einer Geburtstagstorte - natürlich ganz lecker und gesund, aus Reis und Früchten gefertigt. Toni dankt allen Gratulanten, den Großen wie den Kleinen, die ihm einen Besuch abgestattet haben oder ihn in den nächsten Tagen im Urwaldhaus besuchen kommen.

Der betagte Schimpanse wurde bereits im Tierpark Hellabrunn geboren und genießt seinen Lebensabend mit der deutlich jüngeren Herzdame Püppi in einem besonders schönen "Alterssitz". Die beiden leben in einer nahezu paradiesischen Umgebung mit Palmen, Feigenbäumen und blühendem Hibiskus und fühlen sich rundum wohl. Manchmal lässt sich Toni von seinen Nachbarn, einer Gruppe jüngerer Schimpansen, noch zu eindrucksvollem Imponiergehabe hinreißen: Lautes Geschrei und eindrucksvolles Trommeln tönt dann durch das Urwaldhaus.

Direktor Dr. Andreas Knieriem: "Dass sich Schimpanse Toni in diesem Alter noch bester Gesundheit erfreut, ist ein großes Glück. Nicht zuletzt aufgrund der Haltungsbedingungen in modernen Zoos ist die Lebenserwartung der Tiere deutlich höher als in freier Wildbahn." Gute Ernährung, das Fehlen natürlicher Feinde und nicht zuletzt die konsequente und regelmäßige Versorgung durch Tierärzte tragen ihren Teil dazu bei.

 

Welt Online - 21. Nov. 2011
Schimpansen werden im Zoo zu Amateurfilmern
Im Zoo von Edinburgh durften Affen mit einer Kamera spielen. Das Ergebnis: riesengroß erscheinende Artgenossen und Bilder aus schwindelerregender Höhe oder Vierfüßlerperspektive


Zoo Osnabrück, 20.11.2011
Schimpansen erobern ihr neues „Dschungel-Wohnzimmer" zurück
Über sechs Monate lang wuchsen die Pflanzen in der Schimpansenhalle in der Afrika-Tierwelt Takamanda ungestört, denn die tierischen Bewohner genossen draußen den Sommer. Doch mit den kalten Temperaturen war es mit der Ruhe vorbei. Die neunköpfige Schimpansenfamilie eroberte am Freitag ihr neues Dschungel-Wohnzimmer zurück. Bambus, Bananen- und Kiwipflanzen, Haselnusssträucher, wilder Wein sowie die neue hölzerne Hängebrücke verschönern die Innenanlage und geben den Schimpansen viele Klettermöglichkeiten, berichtet Takamanda-Revierleiter Wolfgang Festl. Gestern um 11 Uhr ging es für die Schimpansenfamilie in ihr altes, aber neu gestaltetes Wohnzimmer. Als erstes ging tatsächlich Tatu, der Chef, hinein. Er schickt sonst gerne die Damen in unbekannte Gefilde vor. Ihm folgte Vanessa mit der kleinen Lila auf dem Rücken, beschreibt Festl. Schon bald tobten die jungen Schimpansen über die Hängebrücke, Vanessa knabberte am Gras und Schimpansenoma Lady schleckte am Joghurt, der als Willkommenssnack gereicht wurde. Nur der kurze Regenschauer verursachte Verwirrung, denn bisher regnete es in der Halle nicht. Die neu installierte Bewässerungsanlage sorgt nun jeden Tag zwei Mal für zehn Minuten für einen erfrischenden Guss. Die neu bepflanzte Anlage mit einem feucht-warmen Klima von 18 bis 20 Grad ist ganz auf die Bedürfnisse der Menschenaffen abgestimmt. Die Schimpansen können in den hohen Gräsern nicht nur Versteckenspielen, sie können auch die unzähligen heimischen und exotischen Pflanzen verkosten - sie sollen schließlich beschäftigt werden, ergänzt Festl. Nach draußen kann die haarige Bande trotzdem noch, denn auch im Winter öffnen die Tierpfleger für einige Stunden am Tag die Türen zur Außenanlage. Nun bleibt abzuwarten, wie lange sich das üppige Grün im Dschungel-Wohnzimmer hält, denn die Schimpansen sind neugierig und ziemlich verfressen.

Zoo Osnabrück, 18.11.2011
Zur Begrüßung gab es leckeren Joghurt: Schimpansen erobern ihr neues „Dschungel-Wohnzimmer“ zurück.
„Bambus, Bananen- und Kiwipflanzen, Haselnusssträucher, wilder Wein sowie die neue hölzerne Hängebrücke verschönern die Innenanlage und geben den Schimpansen viele Klettermöglichkeiten“, berichtet Takamanda-Revierleiter Wolfgang Festl. Gestern um 11 Uhr ging es für die Schimpansenfamilie in ihr altes, aber neu gestaltetes Wohnzimmer „Als erstes ging tatsächlich Tatu, der Chef, hinein. Er schickt sonst gerne die Damen in unbekannte Gefilde vor. Ihm folgte Vanessa mit der kleinen Lila auf dem Rücken,“ beschreibt Festl. Schon bald tobten die jungen Schimpansen über die Hängebrücke, Schimpansenmutter Vanessa knabberte am Gras und Oma Lady schleckte am Joghurt, der als Willkommenssnack gereicht wurde. Nur der kurze Regenschauer verursachte Verwirrung, denn bisher „regnete“ es in der Halle nicht. Die neu installierte Bewässerungsanlage bringt nun jeden Tag zwei Mal für zehn Minuten einen erfrischenden Guss. Die neu bepflanzte Anlage mit einem feucht-warmen Klima von 18 bis 20 Grad ist ganz auf die Bedürfnisse der Menschenaffen abgestimmt. „Die Schimpansen können in den hohen Gräsern nicht nur Versteckenspielen, sie können auch die unzähligen heimischen und exotischen Pflanzen verkosten - sie sollen schließlich beschäftigt werden“,  ergänzt Festl. Nach draußen kann die haarige Bande trotzdem noch, denn auch im Winter öffnen die Tierpfleger für einige Stunden am Tag die Türen zur Außenanlage. Nun bleibt abzuwarten, wie lange sich das üppige Grün im „Dschungel-Wohnzimmer“ hält, denn die Schimpansen sind neugierig und ziemlich verfressen.

frontpage.fok.nl – 22. Feb. 2011

Chimpansee geboren in Beekse Bergen

Schimpanse geboren in Beekse Bergen

 

Thijs ist der vierte Schimpanse, der im Safaripark Beekse Bergen geboren wurde, seit der Park im Jahr 2006 eine Gruppe Schimpansen aufnahm. Der Park hat inzwischen 36 Schimpansen und verfügt damit über den größten Bestand in Europa.

 

 

 

Wissenschaft - Schimpansen lachen mit ihren Artgenossen

02.03.2011 10:30

London (dpa) - «Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte» - das wissen sogar Affen: Ähnlich dem Menschen setzen Schimpansen das Lachen gezielt in geselligen Situationen ein - etwa, um mit einem Spielkameraden warm zu werden.

Die Tiere «äffen» dabei das Lachen des anderen nicht nur nach, sie geben ihm eine eigene soziale und emotionale Bedeutung, wie britische Wissenschaftler im Fachjournal «Emotion» schreiben.

Affen, die noch nicht so lange in einer Gruppe leben, imitieren das Lachen ihrer Artgenossen häufiger, als Tiere, die sich bereits länger kennen. «Das hat mich am meisten überrascht», sagte die Hauptautorin der Studie, Marina Davila-Ross von der Universität Portsmouth, laut einer Mitteilung ihrer Hochschule. Das illustriere die Bedeutung des Lachens für den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Gruppe. So zeigte die Beobachtung auch, dass die gemeinsame Spielzeit der Affen wesentlich länger dauerte, wenn ein Schimpanse bei dem Lachen eines anderen mitlachte.

Wie der Mensch unterscheiden Affen demnach zwischen dem reagierenden und dem längeren spontanen Lachen. Das bei Affen neu entdeckte reagierende Lachen sei der Studie zufolge mit dem menschlichen Lachen in Gesprächen zu vergleichen, das die soziale Interaktion fördert. «Falsches Lachen» sei hingegen nur dem Menschen möglich.

Das insgesamt sechsköpfige Forscherteam der Universität Portsmouth hat für seine Studie das Lachen von 59 Schimpansen gefilmt und analysiert, die in vier Gruppen in einem Tierschutzgebiet in Sambia zusammenleben. Zwei Gruppen bestehen bereits seit mehr als 14 Jahren, die anderen beiden erst seit weniger als fünf Jahren.

 

Wenn man sich die Bilder aus Gelsenkirchen anschaut, dann sieht man lachende Schimpansen - und ich bin keine Forscherin, sondern nur Schimpansenliebhaberin.

zakon.kz – 6. Apr. 2011
Сотрудница Алматинского зоопарка «удочерила» шимпанзе
Mitarbeiterin des Zoos Almaty wurde "Pflegemutter" für Schimpansin


Galima Gabdullina. Im Zoo Almaty zieht die Leiterin der Primatenabteilung, Scholpan Abdibekowa, die Schimpansin Tomi auf, die zwei Wochen nach der Geburt verwaiste. "Unsere Leitung hatte beschlossen, Scholpan drei Monate Urlaub zu geben, damit sie sich um die neugeborene Tomi kümmern konnte. Als sie zu Kräften gekommen war, zog die kleine Schimpansin aus Scholpans Wohnung in den Zoo um, doch auch dort befindet sie sich unter der unermüdlichen Aufmerksamkeit der Pflegemutter. Jetzt ist die Schimpansin sechs Monate alt. Ihr geht es gut", erzählte der stellvertretende Direktor des Zoos Almaty, Shanat Jestajew.