odensezoo.dk – 1. Nov. 2010
Chimpanseunge i Odense ZOO
Schimpansenjunges im Zoo Odense
In der Nacht zum Dienstag, dem 26. Oktober, wurde im Zoo Odense ein Schimpansenjunges geboren. Dem Kleinen geht es gut und es wird dazu beitragen, das Leben der Gruppe aus sechs Weibchen und drei Männchen zu bereichern. Ob es ein "er" oder eine "sie" ist, wissen die Tierpfleger noch nicht. Die Mutter des Jungtiers ist 32 Jahre alt und kam 1999 in den Zoo Odense, nachdem die neue Schimpansenanlage gebaut war. Das ist ihr drittes Junges. Der Vater ist zehn Jahre alt und kam 2007 aus dem Zoo Aalborg nach Odense. Der Zoo Odense hält Westafrikanische Schimpansen, eine von vier Unterarten, die in den afrikanischen Regenwäldern leben.

omroepgelderland.nl – 10. Nov. 2010
Bonobo's Apenheul naar Stuttgart
Bonobos aus Apenheul nach Stuttgart
Apeldoorn. Drei Bonobos aus Apenheul ziehen heute in das deutsche Stuttgart um. Es handelt sich um ein Männchen, ein Weibchen und ihre Tochter. Die Tiere sind inzwischen unterwegs. Drei europäische Zoos tauschen Affen aus. Nächstes Jahr im Frühjahr kommen nämlich drei Bonobos aus Köln nach Apenheul. Das geschieht, um die Population so gesund wie möglich zu halten. Der Umzug der Tiere ist nicht ohne Gefahr. Das vorige Mal starben Affen, nachdem sie in ihrer neuen Umgebung angekommen waren.


BZ - 09.11.2010
Rauchender Affe aus Qual-Zoo befreit
Zehn Jahre lang vegetierte Schimpanse Omega in einem Tierpark im Libanon vor sich hin. Ein rostiger, viel zu kleiner Käfig war zehn Jahre lang sein zu Hause. In einem „Zoo“ in dem kleinen südlibanesischen Dorf Ansar. Zur zweifelhaften Belustigung der Besucher rauchte Omega Zigaretten. Sechs Monate verhandelten die Tierschützer von Animal Lebanon mit dem Park-Betreiber. Schließlich willigte er in die Schließung seines „Zoos“ ein. Omega wurde jetzt nach Sao Paulo (Brasilien) ins Vargem Grande Paulista Tierheim speziell für Primaten gebracht. Dort wird er zum ersten Mal in seinem Leben Artgenossen treffen.

Bild.de - 08.11.2010
Nach dem Affenbiss habe ich 25 Kilo abgenommen
Rund 25 Kilo hat Bernhard Blaszkiewitz (56) abgenommen, seit ihm Schimpanse Pedro (29) den rechten Zeigefinger abgebissen hat. Jetzt spricht der Zoo- und Tierpark-Chef über die dramatische Affen-Attacke – und wie sie sein Leben veränderte.

Stern.de - 16.10.2010
Schimpanse erschreckt Studentin an Universität im Gazastreifen

Eine Studentin der El-Kuds-Universität im Gazastreifen hat am Samstag mit einer seltenen Spezies von Kommilitonen Bekanntschaft gemacht. Ein Schimpanse, der zuvor aus dem Zoo der Hauptstadt des Gazastreifens entflohen war, lief in einen Hörsaal der Hochschule, sprang dort herum und kam der Studentin dabei recht nahe, wie ein Universitätsmitarbeiter berichtete. Die junge Frau kreischte vor Schreck, woraufhin die Campus-Polizei herbeieilte und den Zoo verständigte. Die Vorlesung durfte sich der Affe dann nicht mehr anhören: Er wurde eingefangen und wieder in seinem Käfig eingesperrt.

Zoo Berlin, 11.10.10
Neuzugang im Menschenaffenhaus des Berliner Zoos
Der Patchwork-Familien-Verband der Zwergschimpansen im Zoo ist seit dem 22. September um ein Familienoberhaupt gewachsen. Aus dem Pongoland in Leipzig zog der gebürtige Stuttgarter „Limbuko“ in die Berliner Affen-WG. Er ist 14 Jahre alt und galt in seiner alten Heimat als erfahrener Vater. In Berlin soll er im Rahmen der europäischen Arterhaltungsbemühungen zum neuen Zuchtmann werden. Hier leben derzeit die beiden Muttertiere „Yala“ (29) und „Opala“ (12) mit ihren Kindern „Kiwu“ (3) und „Likemba“ (1), deren leibliche Väter bereits gestorben beziehungsweise in einen fremden Zoo übersiedelt sind. Mit von der Partie ist zudem der 19jährige „Santi“, der selbst aber noch nie vaterschaftliche Ambitionen an den Tag gelegt hat. Die durchaus an einige menschliche Familiensituationen erinnernde Schilderung ist nicht ungewöhnlich für das Leben der Zwergschimpansen. Diese vierte und kleinste Menschenaffenart steht dem Menschen auch stammesgeschichtlich am nächsten. Die sozialen Interaktionen innerhalb der Gruppe sind äußerst vielseitig und neue Gruppenmitglieder lassen sich viel leichter integrieren als bei den großen Schimpansen. In ihrer Heimat, dem Urwald Zentralafrikas, umfasst der Gesamtbestand frei lebender Zwergschimpansen oder Bonobos, wie sie auch genannt werden, nur noch wenige Zehntausend Tiere. Durch zunehmende Lebensraumzerstörung und Bejagung gehören sie zu den sehr stark bedrohten Tierarten unserer Erde. Die Haltung, Vermehrung und Erforschung in Menschenobhut gehört zu den wichtigen Aufgaben, wenn es gilt, die Art vor dem Aussterben zu bewahren.

 Heute.at - 07.10.2010
Rauchender Schimpanse ist tot - kein Lungenkrebs

Wenn man den link anklickt, dann kommt man auf die Seite von heute.at und kann sich auch ein kleines Filmchen ansehen.


Ein langes Leben trotz Glimmstängel: Charlie, der rauchene Schimpanse, starb mit 52 Jahren eines natürlichen Todes. Er war die Touristen-Attraktion des Zoos von Bloemfontein in Südafrika. Charlies Ruhm möchte die Zooleitung für die Ewigkeit erhalten - daher wird er ausgestopft.

 

gmx online - 01.09.2010

Affenmütter helfen Söhnen bei Brautschau

Leipzig (dpa) - Wenn Bonobo-Affenmännchen auf Brautschau gehen, haben sie die Mama im Schlepptau. Das hat ein Forscherteam des Max- Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie herausgefunden.

Entscheidend für den Paarungserfolg ist demnach nicht nur der Rang in der sozialen Hierarchie, sondern auch die mütterliche Unterstützung bei kämpferischen Auseinandersetzungen um die attraktivsten Bonobo- Frauen. Über ihre Entdeckung berichten die Forscher im britischen Fachjournal "Proceedings of the Royal Society B".

In zweijährigen Forschungen im Urwald-Camp der Max-Planck- Gesellschaft in der Demokratischen Republik Kongo zeigte sich, dass die Anwesenheit der jeweiligen Mütter den Sexerfolg ihrer Söhne verbessert und die Paarungen gleichmäßiger unter die Männchen einer Gruppe verteilt sind. Da die Männer in der Gruppe bleiben, in der sie geboren wurden, haben die Mütter Einfluss auf sie bis ins Erwachsenenalter.

Das Muster finde sich bei Schimpansen und bei Menschen, sagte Martin Surbeck vom Leipziger Institut. "Der Sohn bleibt zu Hause und übernimmt den Hof, die Tochter zieht dahin, wo der Mann wohnt", führte der Forscher als Beispiel an. "In unserer Studie wollten wir herausfinden, ob der Paarungserfolg der Söhne durch die Unterstützung der Mütter beeinflusst wird", erläuterte Surbeck.

Im Urwald beobachteten die Forscher neun Bonobo-Männchen aus einer freilebenden Gruppe. Mit genetischen Markern bestimmten sie die Verwandtschaftsverhältnisse. Die Ergebnisse zeigten, dass es unter den Männchen eine klare Hierarchie gibt und ihr Erfolg bei Frauen von ihrem Rang in der Hierarchie abhängt. Die Anwesenheit der Mütter verbesserte aber den Paarungserfolg ihrer Söhne und sorgte dafür, dass der Ranghöchste sich weniger paaren konnte.

Mütter und Söhne schienen unzertrennlich - und die Mütter helfen ihren Söhnen bis ins Erwachsenenalter. "Die Bonobos sind neben den Schimpansen unsere nächsten Verwandten, alles was wir über sie lernen, zeigt uns wie unsere Entwicklung verlaufen ist", sagte Surbeck.

brabantsdagblad.nl – 30. Aug. 2010
Älteste Schimpansenmutter in Arnhem
Fünfzig Jahre alt und Mutter eines gesunden Babys – das ist Schimpansin Jimmie im Arnhemer Burgers' Zoo. Jimmie ist damit die älteste Schimpansenmutter in Europa, berichtete der Zoo am Montag. Jimmie bekam bisher schon acht Kinder, doch das bisher letzte ist schon wieder 16 Jahre alt. Der neueste Sprössling ist ein echter Nachzügler, so der Zoo. Jimmie erledigte die Geburt trotz ihres Alters ganz allein. Die anderen Schimpansen in der Gruppe sind sehr interessiert an dem neuen Mitglied der Gruppe und beschützen es, sagt eine Sprecherin von Burgers' Zoo. Das Baby wurde bereits am Freitag geboren. Am Dienstag gehen Mutter und Kind zum ersten Mal nach draußen.


BILD - 25.08.2010
Schimpansendame wird mit 56 Mutter
Die Schimpansenmutter und ihr Nachwuchs seien wohlauf, teilten die erstaunten Mitarbeiter des Zoos im Manhattan mit. Nach Angaben von Zoodirektor Scott Shoemaker war bei „Suzie” aus medizinischen Gründen die Anti-Baby-Pille abgesetzt worden - vor allem auch, weil niemand gedacht hätte, dass sie in ihrem Alter noch trächtig werden kann.

„Suzie” ist der laut offizieller Zoovereinigung (AZA) drittälteste aller in den USA erfassten Schimpansen in Gefangenschaft, wie die Tageszeitung „Manhattan Mercury” meldete. In Gefangenschaft lebende Schimpansen werden in der Regel etwa 60 Jahre alt.

Tagblatt.ch – 16.08.2010
Goodall meldet drastischen Rückgang der Schimpansen in Afrika
KAMPALA. Die Zahl der Schimpansen in Uganda und anderen afrikanischen Staaten ist nach Angaben der Affenforscherin Jane Goodall in den vergangenen Jahren drastisch gesunken. Inzwischen werde die Zahl der Schimpansen auf nur noch etwa 300'000 geschätzt. Als sie ihre Forschungen zu Schimpansen vor 50 Jahren im ugandischen Urwaldgebiet Gombe begann, hätten noch mindestens 1,5 Millionen der Menschenaffen in Uganda, Kongo, Kongo-Brazzaville und 18 anderen Staaten gelebt, sagte Goodall der ugandischen Zeitung «Daily Monitor»

destentor.nl – 14. Aug. 2010
Naam van bonobo eert vermoorde biologe
Bonoboname ehrt ermordete Biologin
Apeldoorn. Martin Vink. Anna Bodon in Joppe war zumute, als ob ein paar Linien zueinander kamen. Apenheul suchte einen Namen für ein Bonobobaby, ein "Mädchen". Einige Wochen zuvor war ihre Cousine Ymke Warren, eine Biologin, die jahrelang Gorillas erforscht hatte, in Kamerun ermordet worden. Auf die eine oder andere Art wollte sie mit dem Namen Ymke posthum ehren. Sie wusste es sofort. Was sie betrifft, sollte der junge Affe als "Regenbogen" weiter durch das Leben gehen. Diese Naturerscheinung ist für Bodon Synonym für Farbe, Hoffnung und Liebe. Ein Übergang von Regen in Sonnenschein. Wobei sie den Mord an ihrer Cousine vergleicht mit Regen und die Geburt des Äffchens in Apenheul als Sonnenschein betrachtet. Jahrelang erforschte Ymke die Gorillas und deren Umwelt in Afrika. Der Kontinent der vielen Farben, aber auch der Kontinent, wo Menschen manchmal unter erbärmlichen Umständen zusehen müssen, wie sie überleben. "Wenn man mit soviel Entbehrungen arbeiten muss wie dort, wird man getrieben von Hoffnung. Und voller Hoffnung war sie." Afrika hatte es ihr angetan. In ihrem 22. Lebensjahr reiste Ymke, Tochter einer niederländischen Mutter und eines englischen Vaters, nach dem Abschluss ihres Biologiestudiums, ab nach dem Kontinent. Die Frau, die schon in jungen Jahren Eichhörnchen erforschte, begann nun, das Leben der Gorillas zu erforschen. Für Projekte ließ sie sich in Ruande, Kenia und zuletzt in Kamerun nieder. Sie lebte manchmal in den Bergen bei den Gorillas. In diesem Sommer zerstörte ein Afrikaner ihr Lebenswerk. Ymke war gerade 40 Jahre alt. Der Täter ist laut Bodon gefasst, aber das genaue Motiv ist in Nebel gehüllt. Warrens Leben weckt Assoziationen mit dem Leben von Dian Fossey. Die Amerikanerin beobachtete jahrelang Gorillagruppen in den Bergwäldern von Ruanda. Einem breiten Publikum wurde sie erst bekannt, nachdem ihr Leben in "Gorillas im Nebel" ["Gorillas in the Mist"] verfilmt wurde. Auch sie wurde ums Leben gebracht. Zurück zum Namen für das Affenbaby. Der Park in Apeldoorn hätte gern einen Namen, der eine Beziehung hat zur afrikanischen Kultur. Also ließ Bodon die ÜbersetzungsSite im Internet ihr Werk tun. Und so kam sie auf den Namen Monyama, der in Lingala, einer der Sprachen im Kongo, Regenbogen bedeutet. Wieviel Symbolik der Name auch in sich trägt, Bodon hat noch einen Wunsch. Sie will der Leitung von Apenheul den Doppelnamen Monyama-Ymke empfehlen. Vier Eintrittskarten für Apenheul hat Bodon gewonnen. Sie freut sich, den Bonobo zu sehen. Den Affen, der für sie eine besondere Bedeutung hat.

apenheul.nl – 19. Juli 2010
Hoera! (Het is) een… bonobo! Zeldzame bonobo-baby geboren in Apenheul
Hurra! (Es ist) ein… Bonobo! Seltenes Bonobo-Baby in Apenheul geboren
In Apenheul hat Bonobo Jill (25) Samstagnacht (17. Juli) geboren. Die Tierpfleger waren nicht bei der Geburt dabei. Jill ist eine erfahrene Mutter; die Geburt findet normalerweise in der Gruppe statt. Die Mitglieder der Gruppe sind natürlich sehr interessiert an dem Kleinen. Bei Bonobos sind Frauen der Boss und Jill ist die Chefin der ganzen Gruppe. Das bedeutet, dass ihr Baby einen wichtigen Platz einnimmt in der Gruppe. In der Apenheuler Bonobogruppe leben zwei Männchen, Zamba und Mobikisi. Jill hat sich mit beiden gepaart, es ist also nicht klar, wer der Vater ist. Am Montagmorgen ist das Baby – sicher am Bauch der Mutter – zum ersten Mal nach draußen gegangen. Bonoboweibchen werden höchstens einmal in vier Jahren schwanger. Die Tierpfleger waren deshalb freudig überrascht, als sich herausstellte, dass Jill schwanger war. Für Jill ist dies das dritte Baby. Ihr voriges Kind, Lingala, ist inzwischen selbst schon wieder ein junges erwachsenes Bonoboweibchen von sieben Jahren. Jill ist das Alphaweibchen der Gruppe (die Chefin). Ihr Baby wird also einen wichtigen Platz einnehmen in der Gruppe. Auch für Lingala ist es besonders lehrreich, ihre Mutter mit einem Baby zu sehen. Die Mutterschaft muss ein Bonoboweibchen lernen. Lingala soll in diesem Winter im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Bonobos in einen anderen Zoo umziehen und dann ist es ganz wichtig, dass sie diese Fertigkeit mitnimmt. Lustiges Detail: Jills voriges Baby, Lingala, wurde auch am 17. Juli geboren. Jills erstes Baby wurde auch an einem 17. geboren, aber im September. Bonoboweibchen Jill kommt aus einem amerikanischen Zoo. Der größte Teil der Bonobogruppe ist 1998 aus Kinshasa nach Apeldoorn gekommen. Diese Tiere sind und bleiben Eigentum der kongolesischen Regierung. Apeldoorn hat sie leihweise bekommen, zugunsten des Zuchtprogramms. Bonobos sind seltene Menschenaffen, die nur in einigen Zoos der Welt gehalten werden. In Europa leben etwa 90 Bonobos in Zoos und es werden nicht viele Babys geboren. Auch dieses Baby ist deshalb von großer Bedeutung für das europäische und amerikanische Zuchtprogramm für Bonobos.

STERN.DE - 09.07.2010
Bonobo-Baby verzaubert Besucher
Der Kölner Zoo freut sich über Nachwuchs im Affengehege. Vor einigen Wochen kam dort ein kleiner Bonobo zur Welt. Jetzt wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Vater ist allerdings noch unbekannt. [mit Video]

moravskoslezsky.denik.cz – 3. Juli 2010
V ostravské zoo se narodila ¨impanzí holcicka
Weiblicher Schimpanse im Zoo Ostrava geboren
Ostrava. Die Schimpansenfamilie im Zoo Ostrava hat ein Mitglied mehr. Mutter der kleinen Schimpansin ist die 13-jährige Zira, es ist ihr erstes Baby. Vater ist das Männchen Sebastian, das im Jahr 2008 aus dem Zoo im polnischen Kraków in den Zoo Ostrava kam.

nieuwsbank.nl – 30. Juni 2010
Burgers Zoo: Zeven chimpansees ontvangen anticonceptie
Burgers' Zoo: Sieben Schimpansen bekommen Empfängnisverhütung
Was das DNA-Material betrifft, stimmen Schimpansen mehr als 98% mit Menschen überein. Aus diesem Grund erhalten sie diegleichen Verhütungsmittel verabreicht wie Menschenfrauen. Sieben Schimpansen erhielten unlängst von Tierarzt Henk Luten ein winziges Empfängnisverhütungsröhrchen, das unter Vollnarkose angebracht wurde zwischen Bizeps und Trizeps des Oberarms. Weil die Westafrikanische Unterart des Schimpansen in Europäischen Zoos am meisten vorkommt, hat der Koordinator des Europäischen Zuchtprogramms entschieden, dass wir nur mit dieser Unterart züchten werden, um auf diese Weise eine genetisch gesunde Population aufzubauen.


Tiergarten Schönbrunn Wien, 18.06.2010
JANE GOODALL IM TIERGARTEN SCHÖNBRUNN
Die britische Schimpansenforscherin und UN-Friedensbotschafterin Jane Goodall setzt sich unermüdlich für einen respektvollen Umgang mit Menschen, Tieren und der Natur ein. Sie reist um die ganze Welt und stellt ihre gesamte Energie in den Dienst des Artenschutzes. „Arten schützen und erhalten“ ist auch das Hauptanliegen des Tiergarten Schönbrunn, der ihre Arbeit seit vielen Jahren unterstützt. Im Rahmen einer Pressekonferenz in der ORANG.erie des Tiergartens hat der Zoo heute nun noch die Patenschaft für einen Schimpansen in Gombe (Tansania) übernommen. Der stellvertretende Tiergartendirektor Harald Schwammer überreichte Jane Goodall einen Scheck über 5.000 Euro. Sie bedankte sich in der Sprache der Schimpansen mit einer Umarmung und den Lauten dieser faszinierenden Tiere. Anschließend enthüllte sie im Tiergarten eine Informationstafel, die über ihr Lebenswerk und die Unterstützung durch den Tiergarten Schönbrunn informiert. "Uns verbindet seit 25 Jahren eine enge Freundschaft sowie das Engagement im Natur- und Artenschutz und in der Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit vor allem bei Kindern und Jugendlichen“, erklärt Harald Schwammer. Der Besuch Jane Goodalls im Tiergarten Schönbrunn und ihr Aufenthalt in Österreich sind aber auch der Startschuss für die Feierlichkeiten zum Jubiläum ihrer Forschungsarbeit in Gombe. Dort begann vor 50 Jahren die zeitlich längste Freilandstudie zur Erforschung des Verhaltens von Schimpansen. Gombe50 steht heute auch für den Kampf um das Überleben der Primaten und für Artenschutz. "Die Zukunft der Welt liegt in den Händen unserer Kinder" lautet ein Motto von Jane Goodall. Deshalb hielt sie im Anschluss an die Pressekonferenz im Heustadl des Tiergartens einen Schulvortrag vor rund 400 Kindern. „Eine große Kraft entsteht, wenn junge Menschen beschließen, etwas zu verändern. Sie haben Macht und die Zukunft des Planeten in ihrer Hand“, ist die Ausnahmewissenschaftlerin überzeugt.

Nyhedsbrev Zoologisk Have København – 18. Juni 2010
Familieforøgelse hos chimpanserne
Familienzuwachs bei Schimpansen
In der Nacht zum 7. Juni kam ein neues Schimpansenbaby im Affendschungel zur Welt. Die Geburt verlief gut und am nächsten Tag konnten die Besucher das Neugeborene am Bauch seiner Mutter sehen. Sie können das wenige Tage alte Junge sehen auf http://www.zoo.dk/ZooTv.aspx.

 

Bergzoo Halle, 27.05.10
Straubinger Schimpansenmann Sebastian im halleschen Bergzoo eingetroffen
Schimpansendame Bangi bekommt wieder Gesellschaft. Am Dienstag, den 25.5.10 war es endlich soweit: der 34 jährige Sebastian aus dem Tierpark Straubing trifft im Bergzoo ein. Schon kurze Zeit später erkundet Sebastian trotz der Aufregung des Tages vergleichsweise entspannt die Innenanlage des Schimpansenhauses. Bangi, die bei dem schönen Wetter in die Außenanlage „ausquartiert“ worden war verfolgte das ganze Geschehen scheinbar ohne großes Interesse. Heimlich beobachtet sie jedoch den Neuankömmling interessiert. Am Tag nach der Ankunft können sich die beiden bereits am Kontaktgitter näher kennenlernen was völlig unspektakulär verläuft. Man beäugt und beschnüffelt sich kurz und geht dann seinem Tageswerk nach. Sebastian darf nun auch die Außenanlage kennenlernen. Am 27.05.10 verlief ein erster Versuch einer Zusammenführung mit großem Erfolg, beide Tiere gingen sehr respektvoll und liebevoll miteinander um, Bangi begann Sebastian sofort zu groomen und beide geniessen nun die hallesche Schimpansenanlage gemeinsam. Auch bei der scheinbaren Gelassenheit der Beiden ist es ist für ältere Schimpansen eine aufregende und nicht so einfache Situation, sich nach langer Zeit der Einsamkeit auf eine neue Umgebung und einen neuen Partner einzustellen. Vor diesem Hintergrund wird die Zeit zeigen, ob der Versuch Bangi erneut zu vergesellschaften dieses Mal ein dauerhafter Erfolg wird.

Zoo Osnabrück, 27.05.10
Neue Bewohner in Takamanda: Schimpansen um- und Tüpfelhyänen eingezogen
Mit Tüpfelhyänen und Schimpansen sind die ersten tierischen Bewohner in Takamanda eingezogen. Letzte Woche trafen zeitgleich eine weibliche Tüpfelhyäne aus dem Tierpark Berlin und ein Männchen aus dem Zoo Leipzig in Osnabrück ein. Zurzeit gewöhnen sich die Tiere an die neue Umgebung und zeigen dabei deutliche Charakterunterschiede. Während das Männchen schon die Außenanlage erobert hat, zieht das Weibchen noch den geschützten Innenbereich vor. Im nächsten Schritt, werden die Tiere aneinander gewöhnt. Gut geplant und vorbereitet fand zudem vergangenen Dienstag der Umzug der neunköpfigen Schimpansenfamilie statt. Seit Wochen hatten die Tierpfleger geübt, die Schimpansenmütter mit ihrem jeweiligen Nachwuchs in ein kleines Gehegeteil zu locken. Es sollte auf jeden Fall verhindert werden, dass die Jungtiere von ihren Müttern getrennt werden. Und als es darauf ankam, gelang es tatsächlich fast alle Schimpansen nach und nach dort hinein zu locken. In dem kleinen Kompartiment war es deutlich einfacher, die Narkose zu setzen. Sobald die Schimpansen eingeschlafen waren, wurde ein kurzer Gesundheitscheck inklusive Blutentnahme durchgeführt. Anschließend trugen die Zoomitarbeiter die Schimpansen vorsichtig in die Transportkisten, wo sie ein Gegenmittel gespritzt bekamen und im wachen Zustand die Reise nach Takamanda antraten. Die Freude war bei allen Schimpansen groß, als sich die Familienmitglieder nach und nach wieder in die Arme schließen konnten. Nun muss erst einmal Ruhe einkehren. Daher erholen sich die Schimpansen zurzeit hinter den Kulissen in ihren geräumigen Schlafgehegen von der Aufregung. Die Zoomitarbeiter und insbesondere Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg sind sehr froh, dass der Umzug der Schimpansen mit wenig Stress für Tier und Mensch durchgeführt werden konnte. Im Laufe der nächsten Woche werden die Schimpansen das erste Mal die Gelegenheit bekommen, die 500 Quadratmeter große Innenanlage kennen zu lernen, so dass sie ab dem 19. Juni, neben vielen anderen tierischen Bewohnern Takamandas, wieder für die Zoobesucher zu sehen sein werden.


nieuwsbank.nl – 21. Mai 2010
Chimpansee Guidage van Stichting AAP in Almere naar Zoo Saarbrücken
Schimpanse Guidage aus der Stiftung AAP findet Platz im Zoo Saarbrücken
Am 25. Mai vertauscht Schimpanse Guidage seine Unterkunft bei Stiftung AAP in Almere gegen ein neues Zuhause im Zoo Saarbrücken in Deutschland. Die neue Unterbringung von Guidage durch AAP ist ein einmaliges Ereignis, denn Möglichkeiten sind rar. Es ist über zehn Jahre her, dass der letzte Schimpanse durch die Stiftung AAP neu untergebracht wurde.


depers.nl – 10. Mai 2010
Koningsdrama chimpansees op het toneel
Schimpansen-Königsdrama auf der Bühne
Ein Bühnenstück, dem wahre Begebenheiten zugrunde liegen. Das ist die Aufführung Hominid der Theatergruppe The Lunatics im Arnheimer Tierpark Burgers' Zoo. Dort spielte sich Ende der 1970er Jahre innerhalb der Schimpansengruppe ein Königsdrama ab, so Burgers' Zoo am Montag. Unter den Augen des Wissenschaftlers Frans de Waal und des Filmemachers Bert Haanstra tobte seinerzeit ein Machtkampf in der Affengruppe, wobei Betrug, Verrat und Mord nicht gescheut wurden. Zwei Schimpansenmännchen schmiedeten ein Komplott, um den Anführer vom Thron zu stoßen. Das "unheimliche Komplott" kostete den Anführer selbst das Leben, so der Arnhemer Tierpark. Der wissenschaftliche Bericht von De Waal und der Film "Schimpansen unter sich" [Chimps Onder Elkaar] von Haanstra bildeten die Quelle der Inspiration für Hominid. Die Theatergruppe führt das Stück im Mai und im Juni sieben Mal in Burgers' Zoo auf. An der Aufführung sind zehn Akteure beteiligt, die das Affenverhalten gut studiert haben. "Wir beabsichtigten, die Vorstellung auf der Affeninsel zu zeigen, auf der sich das Drama abgespielt hatte. Das hätte die Tiere zu sehr beunruhigt. Deshalb spielen wir es nun anderswo im Zoo", sagt eine Sprecherin von The Lunatics. Wissenschaftler De Waal kommt nach Arnhem, um die Vorstellung zu sehen. Sein Buch "Chimpanseepolitiek" ["Unsere haarigen Vettern. Neueste Erfahrungen mit Schimpansen"] über die Ereignisse in der Affengruppe fand internationales Interesse. Die Aufführung ist später auch noch auf dem Oerolfestival auf Terschelling sowie in Amersfoort und Utrecht zu sehen.

Berliner Morgenpost - 08.05.2010
Viel zu gucken gibt es für Likemba: Das Zwergschimpansenmädchen, das am 26. Oktober vergangenen Jahres zur Welt kam, ist eine der Attraktionen im Berliner Zoo. Seine Mama ist Opala, die 1998 im Wuppertaler Zoo geboren wurde und seit drei Jahren im Affenhaus in Berlin zu Hause ist. Likemba ist ihr erster Nachwuchs.


palmyre-zoo.fr – 13. April 2010
Babyboom chez les chimpanzés au zoo de la Palmyre
Babyboom bei Schimpansen im Zoo La Palmyre
Die Gruppe hat nun zwei Mitglieder mehr, denn 2 von den 4 Weibchen brachten ein Baby zur Welt innerhalb weniger Tage. Für ein Muttertier ist es ihr 2. Kind, somit braucht man sich keine ernsthaften Sorgen zu machen. Für die andere war es hingegen ihr erster Nachwuchs. Bereits am ersten Tag konnte das Baby nicht an der Brust saugen. Grund dafür war eine unangemessene tiefe Position in den Armen der Mutter. Der Tierarzt entschied, einzugreifen, indem er die Mutter narkotisierte. Dabei bekam sie eine Oxytocin- und Calciumspritze, um die Milchproduktion zu fördern. Während sie schlief, wurde das Baby an die Brust gelegt und konnte sich dann korrekt volltrinken. Zudem injizierte man dem Kleinen ein Glukose- und Kofeinpräparat, die ihm den nötigen Schub gab, sich allein an der Brust ernähren zu können. Dieses Vorgehen wurde viermal bis zum Erfolg wiederholt.

Heidelberger Nachrichten - 30.03.2010
Die Schimpansen klettern im Freien von Ast zu Ast, spielen in ihren Hängematten und werfen mit ihren Bällen. All das wird bald Realität im Heidelberger Zoo, denn noch in diesem Jahr wird mit dem Umbau der Außenanlage begonnen. Bevor es so weit ist, gibt es nach Ostern aber erst einmal eine spektakuläre Baumfäll-Aktion im Stadtwald. Die Baumkronen von fünf Esskastanien sollen Schimpansen-Mann Henry und seinen vier "Mädels" Conny, Suse, Lulu und Heidi künftig als Kletterrevier dienen.

30.03.2010 Vlothoer Anzeiger 

Die Kalletaler Schimpansen sind jetzt in Holland
Die letzten Tiere haben den Kalletaler Tierpark gestern verlassen
Kalletal (va). Fritz und Friederike, die beiden Schimpansen, haben gestern den Tierpark Kalletal verlassen und ein neues Zuhause in der bekannten Auffangstation AAP in Holland gefunden.
Für die Tierschützer des Vereins "animal public" e.V., die bei der Vermittlung der Tiere geholfen haben, ein Grund zur Freude. Das lange Ringen um die Tiere im Tierpark Kalletal habe nun ein gutes Ende gefunden, heißt es in der gestrigen Pressemitteilung. Fast ein Jahr hat die ungewisse Zukunft der Tiere im Tierpark Kalletal Tierschützer, Behörden und Öffentlichkeit beschäftigt (VA berichtete). Als der Tierpark gegen Ende vergangenen Jahres verkauft wurde, erhielt der neue Besitzer aus Lemgo keine Genehmigung vom Kreis Lippe, da er nicht zuverlässig gewesen sei. Schließlich sorgte das Veterinäramt des Kreises Lippe für die Vermittlung der Tiere.
Die Auffangstation AAP in den Niederlanden ist auf die Pflege von Affen spezialisiert. Nach einem Aufenthalt in der Quarantänestation wird versucht Fritz und Friederike mit anderen Schimpansen zu vergesellschaften. Damit haben nun alle Tiere den Kalletaler Tierpark verlassen.

dierennieuws.nl – 30. März 2010
Chimpansees Fritz en Frederike naar Stichting AAP
Schimpansen Fritz und Frederike kommen in Stiftung AAP
Das Leben der Schimpansen Fritz, liebevoll "Fritzi" genannt, und seines Kumpels Frederike durchlief in den Jahren, in denen sie im Tierpark Kalletal in Deutschland lebten, viele Höhe- und Tiefpunkte. Nachdem der bankrotte Tierpark auf Veranlassung der deutschen Behörden geschlossen ist, können sie ihren Ruhestand in der Stiftung AAP genießen. Am Montag, dem 29. März, reisten Fritz und Frederike in das Auffangzentrum in Almere. Fritzi wurde in einem Zoo in München geboren und kam als Erwachsener in den Tierpark Kalletal. Wie alt Fritzi genau ist, ist nicht bekannt. Die 36-jährige Frederike wurde in der Wildnis in Ruanda geboren. Als kleines Äffchen wurde sie gefangen (wobei ihre Mutter wahrscheinlich getötet wurde) und in einem Jutesack gehalten! Ein Missionar fand das zu recht eine tierunwürdige Situation und kaufte sie frei. 1989 kam sie in den Tierpark Kalletal.

20minuten - ‎21.03.2010‎
Die namenlose Zeit für die beiden Schimpansenzwillinge im Walter-Zoo ist vorbei. Im Beisein von rund 200 Besuchern wurden die beiden gestern getauft. Der Ansturm auf das Affen­gehege im Gossauer Walter-Zoo war gross. Rund 200 Besucher jeden Alters drängten sich an die Glasscheibe, um die Taufe der beiden Ende Januar geborenen Schimpansen mitzuerleben. Um 14 Uhr erhielten die Affen Brottorte – und die Zwillinge die Namen Petiri und Pili. «Petiri bedeutet auf Suaheli ‹wir sind da› und Pili ‹der Zweitgeborene›», sagt Stefan Specht vom Walter-Zoo. Mittlerweile sind Pili und Petiri bereits kleine Berühmtheiten geworden und auch im Ausland bekannt. Demnächst wird die renommierte Schimpansenforscherin Jane Goodall Petiri und Pili besuchen, um eine Studienarbeit über sie zu schreiben.

dn.sapo.pt – 21. März 2010
Chimpanzés-fêmeas são novas estrelas do zoo de Lagos
Schimpansen-Weibchen sind die neuen Stars des Zoos in Lagos
José Manuel Oliveira. "Kika" und "Loulou", 38 und 21 Jahre alt, verließen den Zirkus Victor Hugo, um im Zoo Lagos zu leben, wo sie Nahrung suchen können, dabei beschäftigt sind und Stresssituationen vermeiden. Im April wird die Ankunft eines Männchens aus Italien oder Holland erwartet. Ziel ist nicht die Fortpflanzung von Schimpansen, sondern die Schaffung besserer Lebensbedingungen für diejenigen, die in den Zoo kommen.

 

Aachener Nachrichten - 10.03.2010
Basel. Zoo-Affen im Pharmakonzern: Bauarbeiten am Affenhaus des ältesten Schweizer Zoos machen es möglich. Gorillas und Schimpansen aus dem Basler Zoo werden beim Novartis-Konzern vorübergehend Asyl finden. Der Konzern war erst kürzlich wegen Tierversuchen ins Visier militanter Tierschützer geraten. Doch den Primaten droht kein Unheil, im Gegenteil: Er sei überglücklich, dass eine Basler Lösung für die Unterbringung der Affen gefunden wurde, sagte Zoo-Direktor Olivier Pagan am Mittwoch. Die Affen könnten so auch im Exil in Familienverbänden zusammen bleiben und vom vertrauten Zoo-Personal betreut werden. In einem der zahlreichen Novartis-Gebäude in Basel - der genaue Ort wird nicht genannt - mietet der Zoo ein ganzes Stockwerk an. Hintergrund des «Affen-Umzugs» sind Bauarbeiten am Affenhaus im ältesten Schweizer Zoo. Es wird bis 2012 für rund 28 Millionen Franken (19 Millionen Euro) erweitert und saniert. 

Basler Zeitung - 10.03.2010
Zolli-Affen bei Novartis zur Untermiete
Er sei «überglücklich», dass für die Unterbringung der Affen eine Basler Lösung gefunden wurde, sagte Zolli-Direktor Olivier Pagan am Mittwoch vor den Medien. Die Affen können so auch im Exil in ihren Familien zusammenbleiben und vom vertrauten Personal des Zoo Basel betreut werden. Für die Primaten mietet der Zolli von Novartis ein ganzes Stockwerk, das baulich bereits auf Tierhaltung ausgerichtet ist. Der Standort des Gebäudes bleibt auf Wunsch des Konzerns geheim. Den sieben Gorillas - zwei weitere gehen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms nach Spanien - und den zehn Schimpansen steht mit je 150 Quadratmetern mehr Platz als im heutigen Affenhaus zur Verfügung, dafür ist die Käfighöhe mit 2,35 Metern etwas knapp. Neben den Gorillas und den Schimpansen werden auch rund 30 Kleinaffen im Provisorium einquartiert. Begonnen wird mit dem Umzug in Etappen nach Ostern. Die sieben Orang Utans des Zolli haben ihre «Züglete» bereits hinter sich: Sie wurden Mitte Dezember nach Gelsenkirchen transportiert, wo sie auf einer neuen Anlage für zwei Jahre eine neue Heimat gefunden haben.



08.03.2010 Abschied von den Wilhelma-Schimpansen:
Eine neue Heimat für Susi und Moritz
Seit vielen Jahren lebte es in der Wilhelma, doch Mitte März wird das Schimpansenpaar Moritz und Susi nun in den ungarischen Zoo von Veszprém umziehen. Hier sollen sie ihren Lebensabend in einem großen Gehege und im Kreis von Artgenossen verbringen können.
Schon im Jahr 2003 hatte die Wilhelma in ihrem Entwicklungsplan festgelegt, dass sie die Haltung von Schimpansen langfristig aufgeben wird, um dafür die drei anderen Menschenaffenarten besser und artgerechter unterbringen zu können. Die neue Anlage wird daher nur Gorillas und Bonobos aufnehmen, das alte Haus für die Orang-Utans umgebaut. Ihren Lebensabend hätten Susi und Moritz - zumal gute Plätze für Schimpansen in den letzten Jahren schwer zu finden waren - trotzdem in Stuttgart verbringen können, hätte das EEP (Europäische Erhaltungszuchtprogramm) jetzt nicht eine bessere Lösung gefunden und empfohlen: die neue Anlage im Zoo von Veszprém, die auf 2400 Quadratmetern Raum für bis zu 15 Schimpansen bietet - inklusive grüner Freigehege mit Kletterparcours, Büschen und Bäumen. Dieser Empfehlung wird die Wilhelma folgen, wobei die Schimpansen weiterhin in ihrem Besitz bleiben.
"Wir sind sicher, zum Wohl von Susi und Moritz richtig entschieden zu haben" so Wilhelma-Direktor Dieter Jauch. "Trotzdem fällt uns der Abschied natürlich schwer, immerhin leben die beiden schon seit 1975 und 1967 bei uns und Schimpansen waren unsere erste Menschenaffenart überhaupt." Aber seit die Weibchen Jenny und Bärbel, um Inzucht mit Bärbel und ihrem Vater Moritz zu vermeiden, Anfang 2008 in den Attica Zoo bei Athen umzogen, wurde es für das altgediente Paar doch ziemlich ruhig, um nicht zu sagen langweilig. Schimpansen leben in der Natur in größeren Verbänden, soziale Beziehungen sind neben der Nahrungssuche die wichtigste Beschäftigung - das gilt auch im Zoo. Doch in Stuttgart fehlt der Platz, um eine neue Gruppe aufzubauen, die Susi und Moritz mehr Gesellschaft bieten würde. Stirbt zudem einer von beiden, wäre der andere ganz allein. Hinzu kommt, dass Moritz durchaus noch Nachwuchs zeugen könnte. Und der ist wertvoll, denn ein genetischer Nachweis ergab 2003, dass er und Susi Vertreter der Westafrikanischen Schimpansen (Pan troglodytes verus) sind, für die seither auch ein EEP existiert.
Mit ihren 45 und 47 Jahren sind Susi und Moritz zwar nicht mehr die Jüngsten. Doch eine eigens durchgeführte tierärztliche Untersuchung bestätigte, dass sie fit und reisetüchtig sind. Es lohnt sich also, sie in eine neue Unterkunft umzusiedeln, wenn diese mehr Lebensqualität verspricht - wie die neue Anlage in Veszprém, die von den EEP-Koordinatoren Frands Carlsen und Tom de Jongh zuvor eingehend geprüft wurde. Um den Schimpansen die Eingewöhnung zu erleichtern, haben sich bereits drei ungarische Pfleger in der Wilhelma mit Susi, Moritz und ihren Bedürfnissen vertraut gemacht. Mitte März wird dann der Direktor des Zoos von Veszprém die zwei persönlich abholen, ein Stuttgarter Pfleger wird sie begleiten und sich in Ungarn anfangs um sie kümmern. Noch im Frühjahr sollen die beiden dann mit zwei weiteren Schimpansen zusammengewöhnt werden. Im Menschenaffenhaus der Wilhelma informiert die Besucher zudem ab sofort eine große Informationstafel über Susis und Moritz' Abschied sowie ihre neue Heimat in Ungarn.

Wiener Zeitung - 03.03.2010
Was Amy Winehouse in Rehab ablehnt, muss der Schimpanse Schora nun über sich ergehen lassen. Der Menschenaffe aus dem Zoo der russischen Stadt Rostow am kam wegen seiner Freude an Zigaretten und Wodka in die Entzugsklinik. Die Schimpansenweibchen in Rostow dürfte die Abreise des "Machos" schmerzen, schrieb das Blatt. Viele Jahre habe es bei den Affen keinen Nachwuchs gegeben, sagte ein Pfleger. Doch nach Schoras Ankunft sei es in dem Tierpark zu einem regelrechten Babyboom gekommen.
rostov.kp.ru – 23. Feb. 2010
Ростовского шимпанзе будут лечить от пьянства в казанском зоопарке
Rostower Schimpanse wird im Kasaner Zoo von der Trunksucht geheilt werden
Jekaterina Iwanowa, Olga Tschepurnaja. Bier und Zigaretten haben Shora zugrunde gerichtet. Auf die unverschämteste Art und Weise bettelt er aufdringlich bei den Besuchern um ein alkoholisches Getränk. "Wie oft haben wir die Besucher darum gebeten, ihm nichts zu geben – alles vergeblich", schimpft man im Zoo. "Shora sitzt hinter drei Reihen von Absperrungen, doch die Besucher bringen es fertig, ihm eine Flasche zuzuwerfen. Die Leute finden es lustig zu sehen, wie ein Schimpanse raucht und trinkt, er öffnet die Flasche, trinkt das Bier aus, dann wirft er die leere Flasche zurück in die Menge."

04.02.2010

Im Walter Zoo in Gossau SG sind Schimpansen-Zwillinge zur Welt gekommen, wie der Zoo am Donnerstag mitteilte.

Die beiden kleinen Affen kamen am 28. Januar auf die Welt. Zwillingsgeburten sind bei Schimpansen etwa gleich selten wie bei Menschen. Mutter Brigitte und ihre beiden Söhne sind wohlauf.

Ob die 29 Jahre alte Brigitte beide Affenkinder aufziehen kann, ist nach Angaben des Walter Zoos ungewiss. Normalerweise bringen Schimpansen ein Junges zur Welt, das sie in den ersten Monaten ständig am Bauch tragen.
http://www.tagesanzeiger.ch 

Zeit online - 27. Jan. 2010

Schimpansen in Freiheit hilfsbereiter als im Zoo
In Freiheit sind Schimpansen unter Artgenossen deutlich hilfsbereiter als im Zoo, haben Forscher vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie herausgefunden. Im Taï-Nationalpark in der Elfenbeinküste beobachteten sie, wie 18 verwaiste Schimpansen von anderen Tieren der Gruppe adoptiert wurden; die Hälfte von Männchen. Dies stehe im Widerspruch zu Beobachtungen von Zootieren, berichten die Anthropologen im Journal «PLoS ONE». In Zoos sei festgestellt worden, dass die Tiere nur äußerst begrenzt kooperieren oder teilen. Die Fähigkeit zu uneigennütziger Hilfsbereitschaft unter nicht verwandten Gruppenmitgliedern werde seit einiger Zeit ausschließlich den Menschen zugestanden, schreiben die Forscher. Die überraschenden Beobachtungen unserer nahen Verwandten aus dem Tierreich erklärt das Team mit den großen Gefahren in freier Wildbahn.


Basler Zeitung - 27. Jan. 2010
Auch Schimpansen adoptieren Kinder

Verblüffende Erkenntnis: Auch bei Schimpansen gibt es Adoptionen. Dies steht im Widerspruch zu den Erfahrungen, die mit Zootieren gemacht wurden. Ein Team um den Schweizer Primatenforscher Christophe Boesch hat im Taï-Nationalpark in der Elfenbeinküste beobachtet, wie 18 verwaiste Schimpansen von anderen Tieren der Gruppe aufgenommen wurden; die Hälfte von Männchen. Die Beobachtungen stehen im Widerspruch zu den Erfahrungen, die mit Zootieren gemacht wurden, wie der am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie forschende Boesch und seine Kollegen im Fachmagazin «PLoS ONE» schreiben. In Zoos sei festgestellt worden, dass Schimpansen nur äusserst begrenzt kooperieren oder teilen.

allegoededoelen.nl – 2. Jan. 2010
Vrijwilligers in JGI-infostand Burgers' Zoo
Freiwillige im Info-Stand des Jane-Goodall-Instituts in Burgers' Zoo
Jane-Goodall-Institut Nederland und Burgers' Zoo
Im Mai 2009 hat Dr. Jane Goodall in Burgers' Zoo einen Vortrag gehalten. Danach entstand die Idee, in der Nähe der Schimpansen in Burgers' Zoo einen mobilen Infostand einzurichten über Jane Goodalls Leben und Organisation. An diesem Stand soll informiert werden über das Werk von Jane Goodall, über die Schimpansen und die Auffangzentren, Patenschaftsprogramme, aber auch über die Gorillas und Schimpansen, die in Burgers' Zoo sind.
Wir suchen:
Jede(n) ab 18, der/die regelmäßig informieren will in unserem Stand in Burgers' Zoo. Wir erwarten: Begeisterung; kommunikative Fähigkeiten und das Können, Informationen bereitzustellen; hinter dem Ideengut von Jane Doodall stehen, das etwas zu tun hat mit der Einheit von Mensch, Tier und Umwelt; die Bereitschaft, an vier bis fünf Wochen sich einzusetzen an einem Samstag oder Sonntag, Arbeitszeiten sind zwischen 11 und 16 Uhr.
Auskunft und Bewerbung
Für mehr Informationen über das Jane-Goodall-Institut und die JGI-Arbeit im Infostand in Burgers' Zoo kann man Kontakt aufnehmen mit Margot Dopheide, Freiwilligenkoordinatorin JGI, margot@janegoodall.nl , Telefon 06-33752414. Siehe auch www.janegoodall.nl.